Pflegetipps

Der richtige Umgang mit Terrakotta

Der natürliche Rohstoff „Ton“ bietet den Pflanzen optimale Wachstumsbedingungen.

Das offenporige, atmungsaktive Material reguliert den Feuchtegrad der Blumenerde. Es nimmt überschüssiges Wasser auf und sorgt so bei Hitze für Verdunstungskälte und in kalten Nächten schützt und isoliert es die Wurzeln.

Die im überschüssigen Wasser gelösten Mineralsalze lagern sich bei Verdunstung der Feuchtigkeit in den Poren der Gefäße ab. So kommt es mit der Zeit zu Ausblühungen (z.B. von Kalk) oder Moosbildungen. Diese natürlich entstandene „Patina“ ist gewollt und verleiht den Gefäßen eine ganz individuelle Optik. Außerdem unterstreicht sie die Natürlichkeit des Materials.

Mit der Zeit entstehende, organische Ablagerungen an den Gefäßwänden wie Kalkausblühungen oder Moosbildungen verleihen den Töpfen einen einzigartigen Charakter und unterstreichen die Natürlichkeit des Materials.

  • Die Ablagerungen lassen sich einfach durch Essigwasser oder Zitrusreiniger und einer Wurzelbürste oder einem Schwamm entfernen.
  • Wer Ablagerungen am Topf vermeiden möchte, sollte das Gefäß imprägnieren, z.B. mit Bohnerwachs oder natürlichem Leinöl. Durch die Versiegelung verliert es jedoch die natürlichen Eigenschaften.
  • Terrakotta-Gefäße sind frostbeständig. Um sie jedoch vor Frostschäden zu schützen, sollte darauf geachtet werden, dass der Topf nicht zu viel Wasser aufsaugt und die Flüssigkeit jederzeit abfließen kann. Beim Einpflanzen daher Tonscherben oder Kieselsteine über das Bodenloch innen legen und im Winter die Gefäße auf Tonfüße stellen.